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Nierenbiopsie

Bei Ihnen ist eine Störung der Nierenfunktion aufgefallen, die sich in der Regel durch erhöhte Eiweißauscheidung im Urin (Proteinurie), geringe Mengen roter Blutkörperchen (Mikrohämaturie) und durch einen ansteigenden Kreatininwert bemerkbar gemacht hat. Um eine Nierenbiopsie sinnvoll zu machen ist es ausreichend, wenn nur eines der genannten Symptome vorliegt.
Es ist von größter Wichtigkeit dass zum geplanten Zeitpunkt ein aktuelles Blutbild sowie eine Blutgerinnungsmessung vorliegt, um mögliche Blutungsrisiken zu minimieren. Die Laborwerte dürfen durchaus auch einige Tage vor der stationären Aufnahme abgenommen worden sein. Nehmen Sie regelmässig blutgerinnungshemmende Medikamente wie ASS (Aspirin) / Falithrom / Marcumar / Eliquis o.ä. ein, sollten Sie dies dem einweisenden Arzt unbedingt mitteilen!

Die Aufenthaltsdauer zur diagnostischen Punktion beträgt lediglich 2 Tage (eine Nacht). Sollte der Verdacht auf eine schwerwiegende Erkrankung vorliegen oder Ihr Gesundheitszustand dies bedingen, dehnt sich Ihr Aufenthalt dementsprechend aus.

 

Es ist nicht erforderlich nüchtern zu sein. Vor der Punktion wird Sie ein Arzt ausführlich über das folgend skizzierte Vorgehen informieren. Der kleine Eingriff wird in örtlicher Betäubung, in der Regel in Bauchlage durchgeführt und dauert nur wenige Minuten. Nachfolgend wird für ca. 6 Stunden ein Druckverband angelegt und Sie sind angehalten bis zum nächsten Morgen strenge Bettruhe einzuhalten. Am Folgetag wird eine kurze Ultraschalluntersuchung durchgeführt, in der größere Nachblutungen ausgeschlossen werden sollen.



Dr. Simon Parmentier
Oberarzt

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